Wie ich dich traf

Als ich seinerzeit einen rosa Elefanten traf, der mir von blauen Tomaten erzählte, kam ein kleiner Riese des Weges und fragte ob er eine Scheibe Wurst haben dürfte. Da sagte das Stinktier, das auf einem hohem Baum Melonen verspeiste, die Milchcremefüllung sei ihm zu bitter und ich müsse deswegen dreimal mit einer bunten Fahne herum schwenken, um den Fernseher in eine Giraffe zu verwandeln, die mir erzählen würde, warum der Käse Schokolade enthält. Daraufhin schrie ein Kaninchen, dass das Einhorn endlich den Quark auf die Titanic bringen solle, um beim Bau einer Tasse neben zwei Miesmuscheln den Kassettenrekorder auf Unzerstörbar zu stellen. Danach solle das Brot im Klo den Hammer auf die Kirche legen, wodurch der entfaltete Buchrücken einem Würfel Tabak in den Tee gießen könne, um ihn an das Fest der sieben Erbsen zu erinnern. Da sprach der Tisch dazwischen, er wolle doch bloß dem gelb gepunkteten Hut das springen beibringen, um bei der nächsten Kreuzung einem Pfahlbau das Fürchten vor grünem Wacholder zu stehlen, damit der Rabe, der gerade einer großen Menge von Einzellern den Kühlschrank versprach, rechtzeitig afrikanische Kürbisse an Arme und Zehen klemmen könne. Ich schüttelte deswegen einen Stuhl, woraufhin Blumendünger aus allen drei Öffnungen fiel, die der Clown im dunklen Birnengemüse hinterlassen hatte. Das sah der Löffel, und als er nun, vom vielen Vegetarismusgerede der Frauen im Haus der Nonne eine Cousine des Pferdes im grauen Gewölbe meiner untersten Schublade ganz stofflich geworden, anfing zu summen, da kamst du vorbei und fragtest, was der ganze Unsinn solle. War doch so in etwa, oder?

19.10.16 03:57

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